Visuelles Design ist das Hauptfach der Hand-Heart Design Firm. Mit Typografie, Bild und Layout machen wir aus dem, was eine Marke sagen möchte, etwas, das man lesen und behalten kann. Der Leistungsumfang reicht von Werbegestaltung (Plakate, Flyer, Schilder und Leuchtkästen) über Drucksachen (Tickets, Einladungskarten) bis zur Layoutgestaltung (Kataloge, Geschäftsberichte, Bücher). Gutes visuelles Design vermittelt die Botschaft klar, hat handwerkliche Qualität und kommt so heraus, wie es angelegt wurde – im Druck wie in der digitalen Ausgabe.

Visuelles Design ist das Fach, das über das Sichtbare kommuniziert. Durch das Gestalten und Kombinieren von Zeichen, Bildern und Text wird aus einem Gedanken oder einer Botschaft etwas, das man lesen und behalten kann. Unsere Gestalterinnen und Gestalter arbeiten mit Typografie, visueller Kunst und Layout, um das Kommunikationsziel jedes Projekts zu erreichen.

Was umfasst visuelles Design?

WerbegestaltungADVERTISEMENT DESIGN
  • Plakatgestaltung
  • Zeitungsanzeigen
  • Magazinanzeigen
  • Werbung im Nahverkehr
  • Großformatige Banner
  • Schilder und Leuchtkästen
  • Flyer und Mailings
  • Schrift- und Letteringgestaltung
DrucksachenPRINT DESIGN
  • Visitenkarten
  • Tickets und Gutscheine
  • Einladungskarten
  • Werbepostkarten
  • Grußkarten
  • Kalender
LayoutgestaltungLAYOUT DESIGN
  • Produkt- und Firmenkataloge
  • Unternehmensprofile
  • Broschüren
  • Geschäftsberichte
  • Nachhaltigkeitsberichte (siehe ESG-Berichtsdesign)
  • Bücher und Schulungsunterlagen
Plakatgestaltung für das Kulturamt der Stadt Kaohsiung
WerbegestaltungPlakat für das Kulturamt der Stadt Kaohsiung – Programm 以住代護 2.0 (Yizhu Daihu), Erhalt durch Bewohnen. Ein Bild hat wenige Sekunden, um eine Sache zu sagen.Mehr Plakatarbeiten ansehen →
Gestaltung der Neujahrskarte für den Legislativ-Yuan
DrucksachenNeujahrskarte für den Legislativ-Yuan – Papier, Veredelung und die Art des Aufklappens gehören zur Gestaltung.
Gestaltung des Nachhaltigkeitsberichts 2022 von China Airlines
LayoutgestaltungNachhaltigkeitsbericht von China Airlines – dass sich mehrere hundert Seiten lesen lassen, liegt am Layout.

Wann diese Seite der richtige Einstieg ist – und wann nicht

Visuelles Design ist die Leistung, nach der am häufigsten gefragt wird – und die im Umfang am häufigsten missverstanden wird. Sie passt zu einem Kommunikationsmittel mit klarer Aufgabe: ein Plakat, ein Katalog, ein Key Visual für eine Veranstaltung, das Layout eines Geschäftsberichts. Das Ziel ist klar, das Ergebnis konkret, und die Arbeit dauert in der Regel drei bis acht Wochen.

In den folgenden Fällen ist visuelles Design nicht der richtige Einstieg. Wir verweisen Sie dann gleich auf eine andere Seite, das spart eine Abstimmungsrunde:

Sie brauchen ein Logo, eine Wortmarke oder ein komplettes Identitätsregelwerk
Das gehört zur Corporate Identity. Eine einzelne schöne Grafik löst nicht das Problem, dass jede Abteilung sie anders verwendet. Siehe Corporate-Identity-System (CIS).
Das Unternehmen ändert Namen oder Ausrichtung und soll neu wahrgenommen werden
Das ist Rebranding: zuerst die Diagnose, dann die Gestaltung. Siehe Rebranding.
Sie brauchen einen Nachhaltigkeits- oder CSR-Bericht
Er folgt einer vorgegebenen Struktur, umfasst mehrere hundert Seiten und mehrere datenliefernde Abteilungen – das Vorgehen unterscheidet sich von gewöhnlicher Layoutarbeit. Siehe ESG-Berichtsdesign.
Sie brauchen Schilder in einem Gebäude oder auf einem Gelände
Das ist ein Leit- und Orientierungssystem: zuerst die Wege, dann das Aussehen. Siehe Leit- und Orientierungssystem.
Sie brauchen eine Produktverpackung
Verpackung beginnt mit Struktur und Versand; die Gestaltung kommt danach. Siehe Verpackungsdesign.

Wenn Ihr Vorhaben zwei dieser Bereiche berührt, schildern Sie uns Ihr Anliegen. Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam, wo der Einstieg am günstigsten ist.

Was Sie erhalten

Zum Abschluss jedes Projekts erhalten Sie: druckfertige Reinzeichnungen (mit Beschnitt, Farbmodus und in Pfade konvertierten Schriften), die bearbeitbaren Arbeitsdateien, Exporte für die Online-Nutzung sowie ein einseitiges Blatt „So wird es verwendet“ mit Formaten, Farben und Veredelung. Wenn Ihre Mitarbeitenden oder Dienstleister die Gestaltung später weiterführen, steht auf diesem Blatt, was geändert werden darf und was unverändert bleiben sollte.

Häufige Ergebnisse: was Sie liefern, wie lange es dauert, was Sie bekommen

Die Tabelle zeigt die sechs Ergebnisse, die wir am häufigsten liefern. Die Laufzeit beginnt an dem Tag, an dem alle Unterlagen vorliegen, und enthält zwei Korrekturrunden; Druck und Veredelung werden separat gerechnet.

ErgebnisWas Sie liefernRichtwert LaufzeitWas Sie erhaltenDruckbegleitung
Plakat, Key Visual für VeranstaltungenName und Datum der Veranstaltung, Veranstalter und dessen Identität, Pflichttexte und Logos, Format und Aushangort2–4 WochenFertiges Key Visual, weitere Formate (quer, Social Media, Leuchtkasten), AnwendungsblattMöglich (Andruck, Farbabgleich)
Katalog, Unternehmensprofil, BroschüreFreigegebene Texte, Produktbilder oder ein Fototermin, Gestaltungsrichtlinien, Seitenzahl und Auflage4–8 WochenReinzeichnung der gesamten Publikation, bearbeitbare Arbeitsdateien, PDF für die Online-NutzungMöglich (Proof, Druckabnahme)
Geschäftsbericht, JahrbuchKapitelstruktur, Ansprechpartner in jeder Abteilung, Rohdaten für die Grafiken, Ausgabe des Vorjahres8–12 WochenReinzeichnung und Grafiken für die gesamte Publikation; eine zweisprachige Ausgabe wird separat angebotenMöglich
Einladungskarte, GrußkarteText, Empfängerkreis und Menge, Budget (bestimmt Papier und Veredelung)2–3 WochenReinzeichnung, Papier- und Veredelungsspezifikation, UmschlagMöglich (Veredelungsmuster)
Monatskalender, JahresplanerThema, Herkunft der Fotos oder Illustrationen, Liste der Feier- und Gedenktage6–8 WochenReinzeichnung für 12 oder 6 Blätter, BindungsspezifikationMöglich
Flyer, Falzprospekt, E-MailingFreigegebene Texte, Produktbilder, Kanal (gedruckt oder elektronisch)2–3 WochenReinzeichnung und elektronische FassungBei Druckstücken möglich

Nachhaltigkeitsberichte stehen nicht in dieser Tabelle: Sie folgen einer gesetzlich vorgegebenen Struktur und beziehen Daten aus mehreren Abteilungen. Vorgehen und Zeitplan siehe ESG-Berichtsdesign.

Die Bausteine eines visuellen Designs

Eine fertige Gestaltung setzt sich in der Regel aus den folgenden Elementen zusammen. Je klarer die einzelnen Elemente, desto geordneter das Ergebnis:

  • Key Visual
  • Schlagzeile
  • Unterzeile
  • Fließtext
  • Kontaktangaben
  • Corporate Identity
  • Schriftgestaltung
  • Layout
  • Farbkonzept
  • Fotografie und Bildbearbeitung
  • Papierwahl
  • Druckveredelung

Am häufigsten übersehen wird dabei die Druckveredelung, obwohl sie oft über die Anmutung entscheidet – Lack, Kaschierung, Prägung, Blindprägung, Goldfolie, Silberfolie, Perforation, Rillung, Stanzung und Sonderfarben. Dieselbe Reinzeichnung ergibt mit anderer Veredelung ein völlig anderes Objekt.

Nur ein Layout, das in Schwarzweiß standhält, wirkt auch in Farbe.— deshalb nennen wir den ersten Entwurf „Schwarzentwurf“

Was Gestaltung leisten kann – und was nicht

Was sie kann: schwer verständliche, komplexe Informationen sichtbar machen, sodass das Wesentliche auch wahrgenommen wird. Vor dem Start legen wir fest, wie „fertig“ aussieht (DOD, Definition of Done), und lassen Fakten und Zahlen über das Layout entscheiden – nicht den Geschmack der einen gegen den Geschmack der anderen.

Was sie nicht kann: Keine Gestaltung, so gut sie auch ist, verändert das Produkt oder die Dienstleistung selbst. Deshalb fragen wir zuerst, was dieses Kommunikationsmittel erreichen soll, und entscheiden dann, ob und wie wir es umsetzen. Es ist keine Dekoration, sondern die Suche nach dem kürzesten Weg für eine Botschaft.

Woran erkennt man gutes visuelles Design?

  • Vermittelt die Botschaft klar und präzise
  • Beruht auf einer klaren Idee
  • Ist gut lesbar
  • Hat gestalterische und haptische Qualität
  • Erreicht das Marketing- oder Kommunikationsziel, für das es gemacht wurde
  • Gewinnt die Aufmerksamkeit der Zielgruppe
  • Bleibt im Gedächtnis
  • Löst Assoziationen oder Sinneseindrücke über das Sehen hinaus aus

Von diesen acht Punkten sind die ersten vier die Bestehensgrenze; die letzten vier sind die Grenze zwischen guter und gewöhnlicher Gestaltung. Eine Botschaft klar zu machen, gelingt jedem. Dass sie im Gedächtnis bleibt und Assoziationen auslöst, darin liegt der Wert der Gestaltung.

Der Ablauf: sieben Phasen

Unsere Grafikprojekte laufen in sieben Phasen ab. Jede Phase hat ein definiertes Ergebnis, und zwei Korrekturrunden sind eingeplant:

  1. Briefing

    Klären, was dieses Stück leisten soll – eine Veranstaltung bewerben, ein Bild aufbauen oder komplexe Informationen vermitteln? Das Ziel bestimmt alle weiteren Entscheidungen.

  2. Materialsammlung

    Ausgangsmaterial, vorhandene Gestaltungsrichtlinien, Referenzen und Wettbewerbsarbeiten zusammentragen und klären, woher verwendbare Bilder und Texte kommen.

  3. Konzept

    Die Kernidee für diese Arbeit finden – ein Gedanke, der das Ganze trägt, statt einer Anhäufung einzeln hübscher Elemente.

  4. Skizzen

    Layouts schnell von Hand oder als grobe Diagramme durchspielen. Dieser Schritt ist der günstigste und schnellste; eine falsche Richtung lässt sich hier am billigsten korrigieren.

  5. Erster Entwurf (Schwarzentwurf)

    Noch ohne Farbe – nur Seitenaufbau und Informationshierarchie. Nur ein Layout, das in Schwarzweiß standhält, wirkt auch in Farbe. Diese Phase enthält eine Korrekturrunde.

  6. Feinentwurf (Farbkonzept)

    Farbe, Bilder und Details einarbeiten, Schriften und Veredelungsverfahren festlegen. Diese Phase enthält eine Korrekturrunde.

  7. Freigabe und Reinzeichnung

    Die Druckvorstufendateien fertigstellen: Beschnitt, Farbmodus, in Pfade konvertierte Schriften und die Position jeder Veredelung, dazu die abgeleiteten Anwendungen.

Ausgewählte Projekte

Unsere Arbeiten reichen von börsennotierten Unternehmen über Staatsbetriebe bis zu öffentlichen Stellen. Eine Auswahl:

Häufige Fragen

Worin unterscheiden sich visuelles Design, Grafikdesign und Markendesign?

Grafikdesign und visuelles Design meinen im Grunde dasselbe: visuelle Kommunikation in der Fläche (Plakate, Flyer, Kataloge, Geschäftsberichte). Markendesign liegt eine Ebene darüber – es befasst sich mit Positionierung und Identitätssystem einer Marke (Logo, Farben, Schriftregeln) und bildet das übergeordnete Regelwerk für visuelles Design. In der Praxis gilt meist die Reihenfolge: zuerst das Corporate-Identity-System (CIS), dann produziert das visuelle Design danach die Anwendungen. Weiterführend: Corporate-Identity-System (CIS) im Detail.

Warum entsteht der erste Entwurf ohne Farbe?

Weil Farbe die Probleme eines Layouts verdeckt. Eine Seite mit unklarer Informationshierarchie kann mit schönen Farben durchaus ansprechend wirken, doch beim Lesen finden die Lesenden den Kern trotzdem nicht. Erst in Schwarzweiß prüfen, ob Aufbau und Hierarchie tragen, und dann Farbe einbringen – diese Reihenfolge ist verlässlicher. Deshalb nennen wir den ersten Entwurf den „Schwarzentwurf“.

Worauf kommt es bei der Gestaltung eines Nachhaltigkeitsberichts (CSR/ESG) an?

Die Schwierigkeit bei einem Nachhaltigkeitsbericht liegt darin, dass er sehr viele Daten enthält und trotzdem lesbar bleiben muss. Drei Punkte sind entscheidend. Erstens: Zahlen in Diagramme und Infografiken übersetzen statt in seitenlangen Fließtext. Zweitens: eine klare Kapitelhierarchie und einen Seitenrhythmus aufbauen, damit die Lesenden wissen, wo sie sich befinden. Drittens: der inhaltlichen Struktur des verwendeten Rahmenwerks folgen, etwa GRI. Wir haben Berichte unter anderem für China Airlines, EVA Air, Taishin Financial Holding, Radiant Opto-Electronics, Innolux und Powertech Technology gestaltet. Vorgehen und Zeitplan im Detail siehe ESG-Berichtsdesign.

Wie wird das Honorar berechnet?

Grafikdesign wird in der Regel pro Stück oder pro Seite berechnet. Die wichtigsten Faktoren sind: welche Positionen und wie viele, der Seitenumfang, ob Fotografie oder Illustration nötig ist, die Zahl der Korrekturrunden und ob die Druckbegleitung enthalten ist. Ein einzelnes Plakat und ein Geschäftsbericht mit hundert Seiten werden völlig unterschiedlich kalkuliert. Das erste Gespräch ist kostenfrei; wir klären den Umfang, bevor wir ein Angebot machen.

Was muss ich vorbereiten?

Vier Dinge. Erstens die Texte – freigegeben ist am besten, ein Entwurf genügt aber für den Anfang. Zweitens die verwendbaren Bilder und deren Lizenzstatus. Drittens vorhandene Markenrichtlinien (Logo, Hausfarben, Schriften). Viertens Zweck und Spezifikation: Format, Menge, Druck oder digital, Ausspielkanal. Je vollständiger diese Angaben sind, desto weniger Abstimmungsschleifen sind nötig.

Ein Gestaltungsprojekt im Kopf?

Ob ein einzelnes Plakat, ein Geschäftsbericht oder die Werbemittelplanung für ein ganzes Jahr – sagen Sie uns, was Sie brauchen und bis wann, und wir schätzen ehrlich ein, was machbar ist. Das erste Gespräch ist kostenfrei, und es ist in Ordnung, wenn daraus nichts wird.

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