
Visuelles Design ist die Kernkompetenz der Hand-Heart Design Firm. Mit Typografie, Bild und Layout machen wir aus dem, was eine Marke sagen möchte, etwas, das man lesen und behalten kann. Der Leistungsumfang reicht von Werbegestaltung (Plakate, Flyer, Schilder und Leuchtkästen) über Drucksachen (Tickets, Einladungskarten) bis zur Layoutgestaltung (Kataloge, Geschäftsberichte, Bücher). Gutes visuelles Design vermittelt die Botschaft klar, ist ästhetisch und hochwertig und kommt so heraus, wie es angelegt wurde – im Druck wie in der digitalen Ausgabe.
Visuelles Design ist die Disziplin, die über das Sichtbare kommuniziert. Durch das Gestalten und Kombinieren von Zeichen, Bildern und Text wird aus einem Gedanken oder einer Botschaft etwas, das man lesen und behalten kann. Unsere Gestalterinnen und Gestalter arbeiten mit Typografie, visueller Kunst und Layout, um das Kommunikationsziel jedes Projekts zu erreichen.
Was umfasst visuelles Design?
- Plakatgestaltung
- Zeitungsanzeigen
- Magazinanzeigen
- Werbung im Nahverkehr
- Großformatige Banner
- Schilder und Leuchtkästen
- Flyer und Mailings
- Schrift- und Letteringgestaltung
- Visitenkarten
- Tickets und Gutscheine
- Einladungskarten
- Werbepostkarten
- Grußkarten
- Kalender
- Produkt- und Firmenkataloge
- Unternehmensprofile
- Broschüren
- Geschäftsberichte
- Nachhaltigkeitsberichte (siehe ESG-Berichtsdesign)
- Bücher und Schulungsunterlagen



Wann diese Seite der richtige Einstieg ist – und wann nicht
Visuelles Design ist die Leistung, nach der am häufigsten gefragt wird – und deren Umfang am häufigsten missverstanden wird. Sie passt zu einem Kommunikationsmittel mit klarer Aufgabe: ein Plakat, ein Katalog, ein Key Visual für eine Veranstaltung, das Layout eines Geschäftsberichts. Das Ziel ist klar, das Ergebnis konkret, und die Arbeit dauert in der Regel drei bis acht Wochen.
In den folgenden Fällen ist visuelles Design nicht der richtige Einstieg. Wir verweisen Sie dann gleich auf eine andere Seite, das spart eine Abstimmungsrunde:
- Sie brauchen ein Logo, eine Wortmarke oder ein komplettes Identitätsregelwerk
- Das gehört zur Corporate Identity. Eine einzelne schöne Grafik löst nicht das Problem, dass jede Abteilung sie anders verwendet. Siehe Corporate-Identity-System (CIS).
- Das Unternehmen ändert Namen oder Ausrichtung und soll neu wahrgenommen werden
- Das ist Rebranding: zuerst die Diagnose, dann die Gestaltung. Siehe Rebranding.
- Sie brauchen einen Nachhaltigkeits- oder CSR-Bericht
- Er folgt einer gesetzlich vorgegebenen Struktur, umfasst mehrere hundert Seiten und stützt sich auf Daten aus mehreren Abteilungen – das Vorgehen unterscheidet sich von gewöhnlicher Layoutarbeit. Siehe ESG-Berichtsdesign.
- Sie brauchen Schilder in einem Gebäude oder auf einem Gelände
- Das ist ein Leit- und Orientierungssystem: zuerst die Wege, dann das Aussehen. Siehe Leit- und Orientierungssystem.
- Sie brauchen eine Produktverpackung
- Verpackung beginnt mit Struktur und Versand; die Gestaltung kommt danach. Siehe Verpackungsdesign.
Wenn Ihr Vorhaben zwei dieser Bereiche berührt, schildern Sie uns Ihr Anliegen. Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam, wo der Einstieg am sinnvollsten ist.
Was Sie erhalten
Zum Abschluss jedes Projekts erhalten Sie: druckfertige Reinzeichnungen (mit Beschnitt, Farbmodus und in Pfade konvertierten Schriften), die bearbeitbaren Arbeitsdateien, Exporte für die Online-Nutzung sowie ein einseitiges Blatt „So wird es verwendet“ mit Formaten, Farben und Veredelung. Wenn Ihre Mitarbeitenden oder Dienstleister die Gestaltung später weiterführen, steht auf diesem Blatt, was geändert werden darf und was unverändert bleiben sollte.
Häufige Ergebnisse: was Sie liefern, wie lange es dauert, was Sie bekommen
Die Tabelle zeigt die sechs Ergebnisse, die wir am häufigsten liefern. Die Laufzeit beginnt an dem Tag, an dem alle Unterlagen vorliegen, und enthält zwei Korrekturrunden; Druck und Veredelung werden separat gerechnet.
| Ergebnis | Was Sie liefern | Richtwert für die Laufzeit | Was Sie erhalten | Druckbegleitung |
|---|---|---|---|---|
| Plakat, Key Visual für Veranstaltungen | Name und Datum der Veranstaltung, Veranstalter und dessen Erscheinungsbild, Pflichttexte und Logos, Format und Aushangort | 2–4 Wochen | Fertiges Key Visual, weitere Formate (quer, Social Media, Leuchtkasten), Anwendungsblatt | Möglich (Andruck, Farbabgleich) |
| Katalog, Unternehmensprofil, Broschüre | Freigegebene Texte, Produktbilder oder ein Fototermin, Gestaltungsrichtlinien, Seitenzahl und Auflage | 4–8 Wochen | Reinzeichnung der gesamten Publikation, bearbeitbare Arbeitsdateien, PDF für die Online-Nutzung | Möglich (Proof, Druckabnahme) |
| Geschäftsbericht, Jahrbuch | Kapitelstruktur, Ansprechpartner in jeder Abteilung, Rohdaten für die Grafiken, Ausgabe des Vorjahres | 8–12 Wochen | Reinzeichnung und Grafiken für die gesamte Publikation; eine zweisprachige Ausgabe wird separat berechnet | Möglich |
| Einladungskarte, Grußkarte | Text, Empfängerkreis und Menge, Budget (bestimmt Papier und Veredelung) | 2–3 Wochen | Reinzeichnung, Papier- und Veredelungsspezifikation, Umschlag | Möglich (Veredelungsmuster) |
| Monatskalender, Jahreskalender | Thema, Herkunft der Fotos oder Illustrationen, Liste der Feier- und Gedenktage | 6–8 Wochen | Reinzeichnung für 12 oder 6 Blätter, Bindungsspezifikation | Möglich |
| Flyer, Falzprospekt, E-Mailing | Freigegebene Texte, Produktbilder, Kanal (gedruckt oder elektronisch) | 2–3 Wochen | Reinzeichnung und elektronische Fassung | Bei Druckstücken möglich |
Nachhaltigkeitsberichte stehen nicht in dieser Tabelle: Diese Berichte folgen einer gesetzlich vorgegebenen Struktur und beziehen Daten aus mehreren Abteilungen. Vorgehen und Zeitplan siehe ESG-Berichtsdesign.

Die Bausteine eines visuellen Designs
Eine fertige Gestaltung setzt sich in der Regel aus den folgenden Elementen zusammen. Je klarer die einzelnen Elemente, desto geordneter das Ergebnis:
- Key Visual
- Schlagzeile
- Unterzeile
- Fließtext
- Kontaktangaben
- Corporate Identity
- Schriftgestaltung
- Layout
- Farbkonzept
- Fotografie und Bildbearbeitung
- Papierwahl
- Druckveredelung
Am häufigsten übersehen wird dabei die Druckveredelung, obwohl sie oft über die Anmutung entscheidet – Lack, Kaschierung, Hochprägung, Tiefprägung, Goldfolie, Silberfolie, Perforation, Rillung, Stanzung und Sonderfarben. Dieselbe Reinzeichnung ergibt mit anderer Veredelung ein völlig anderes Objekt.
Nur ein Layout, das in Schwarzweiß standhält, wirkt auch in Farbe.– deshalb nennen wir den ersten Entwurf „Schwarzentwurf“
Was Gestaltung leisten kann – und was nicht
Was sie kann: schwer verständliche, komplexe Informationen sichtbar machen, sodass das Wesentliche auch wahrgenommen wird. Vor dem Start legen wir fest, wie „fertig“ aussieht (DOD, Definition of Done), und lassen Fakten und Zahlen über das Layout entscheiden, statt Geschmack gegen Geschmack auszuspielen.
Was sie nicht kann: Keine Gestaltung, so gut sie auch ist, verändert das Produkt oder die Dienstleistung selbst. Deshalb fragen wir zuerst, was dieses Kommunikationsmittel erreichen soll, und entscheiden dann, ob und wie wir es umsetzen. Gestaltung ist keine Dekoration, sondern die Suche nach dem kürzesten Weg für eine Botschaft.
Woran erkennt man gutes visuelles Design?
- Vermittelt die Botschaft klar und präzise
- Beruht auf einer klaren Idee
- Ist gut lesbar
- Hat gestalterische und haptische Qualität
- Erreicht das Marketing- oder Kommunikationsziel, für das es gemacht wurde
- Gewinnt die Aufmerksamkeit der Zielgruppe
- Bleibt im Gedächtnis
- Löst Assoziationen oder Sinneseindrücke über das Sehen hinaus aus
Von diesen acht Punkten sind die ersten vier die Mindestanforderung; die letzten vier machen den Unterschied zwischen guter und gewöhnlicher Gestaltung. Eine Botschaft klar zu vermitteln, gelingt jedem. Dass sie im Gedächtnis bleibt und Assoziationen auslöst, darin liegt der Wert der Gestaltung.
Der Ablauf: sieben Phasen
Unsere Grafikprojekte laufen in sieben Phasen ab. Jede Phase hat ein definiertes Ergebnis, und zwei Korrekturrunden sind eingeplant:
- Briefing
Klären, was dieses Stück leisten soll – eine Veranstaltung bewerben, ein Image aufbauen oder komplexe Informationen vermitteln? Das Ziel bestimmt alle weiteren Entscheidungen.
- Materialsammlung
Ausgangsmaterial, vorhandene Gestaltungsrichtlinien, Referenzen und Wettbewerbsarbeiten zusammentragen und klären, woher verwendbare Bilder und Texte kommen.
- Konzept
Die Kernidee für diese Arbeit finden – ein Gedanke, der das Ganze trägt, statt einer Anhäufung einzeln hübscher Elemente.
- Skizzen
Layouts schnell von Hand oder als grobe Skizzen durchspielen. Dieser Schritt ist der günstigste und schnellste; eine falsche Richtung lässt sich hier am billigsten korrigieren.
- Erster Entwurf (Schwarzentwurf)
Noch ohne Farbe – nur Seitenaufbau und Informationshierarchie. Nur ein Layout, das in Schwarzweiß standhält, wirkt auch in Farbe. Diese Phase enthält eine Korrekturrunde.
- Feinentwurf (Farbkonzept)
Farbe, Bilder und Details einarbeiten, Schriften und Veredelungsverfahren festlegen. Diese Phase enthält eine Korrekturrunde.
- Freigabe und Reinzeichnung
Die Druckvorstufendateien fertigstellen: Beschnitt, Farbmodus, in Pfade konvertierte Schriften und die Position jeder Veredelung, dazu die abgeleiteten Anwendungen.
Wie läuft ein reales Projekt vom Entwurf bis zur Freigabe ab?
In realen Projekten bleibt die Reihenfolge der sieben Phasen gleich. Bei den folgenden vier veröffentlichten Projekten wurden jeweils zuerst mehrere Stilrichtungen vorgeschlagen; eine davon wurde ausgewählt und weiter vertieft.
Diamond One von Sanfar Construction: zwei Richtungen, weitergeführt wurde „Sternenfluss“
Für dieses Bauprojekt im Sonderbezirk Xingzuan in Tainan stellte das Gestaltungsteam aus Referenzbeispielen zunächst drei Gruppen von Schlüsselbegriffen zusammen: die kulturelle Prägung Tainans, „Musik“ und „Liebe“, die Sanfar vermitteln wollte, sowie Diamant, Kanal und Sternenfluss aus dem Umfeld des Grundstücks. Die Präsentation des Markenstilkonzepts schlug daraus zwei Richtungen vor, A „Sternenfluss“ und B „Glanz im Spiegelbild“, jeweils mit Key Visual und Logoskizzen. Weitergeführt wurden schließlich das Sternenfluss-Motiv und die Tuschepinselführung der Richtung A; daraus entstand ein Logo in Form einer „1“, die mit einem trockenen, ausfasernden Pinselstrich endet. Es wurde danach auf Visitenkarten, Außenwerbetafeln, Schlüsselkarten, Tragetaschen und Faltblätter übertragen.
Global Corporate Sustainability Forum (GCSF): vier Stile, drei Skizzen, dann konsequent reduziert
Das Logo des Forums besteht selbst aus Schrift. Von den vier Stilvorschlägen A bis D wurde deshalb Richtung D weitergeführt, die die Schrift in den Mittelpunkt stellt; von drei Skizzen wurde die Komposition gewählt, die Veranstaltungsname und Jahreszahl zu einem Würfel in der Bildmitte schichtet. Weil das Key Visual auch auf großen Formaten wie der Bühnenrückwand stehen sollte, wurde im Verlauf immer weiter reduziert: Die feinen Linien zwischen den Buchstaben des Titelschriftzugs fielen weg, und die beiden Effekte Farbverlauf und Räumlichkeit wurden zu einer einzigen räumlichen Wirkung zusammengeführt. Für das Faltblatt zur Veranstaltung wurden zuerst Farbkonzept und Layoutregeln festgelegt, danach folgten erster und ausgearbeiteter Entwurf.
Neujahrskarte 2024 des Legislativ-Yuan: vier Richtungen, gewählt wurde „Glück im Jahr des Drachen“
Die erste Entwurfspräsentation schlug zum Thema Jahr des Drachen vier Richtungen vor, jeweils mit der Kartenform (seitlich gefalzt, oben gefalzt oder als Einzelblatt) und Veredelungen wie Goldfolienprägung und Tiefprägung. Nachdem „Glück im Jahr des Drachen“ gewählt war – zwei Drachen, die mit einer Perle spielen, verbunden mit Mandarinen –, wurden die Drachenklauen angepasst, der englische Glückwunsch vereinfacht und Bilddetails ergänzt. Die anschließende Stilpräsentation stellte eine „detaillierte“ und eine „abstrakte“ Variante nebeneinander und sah Papierwahl, partielle Silberfolie und Hochdruck vor; für den Umschlag wurde eine Form mit ausgestanztem Fenster vorgeschlagen. Auf Basis des ausgearbeiteten Entwurfs entstanden schließlich die Reinzeichnungen von Karte und Umschlag.
Maskottchen „Wa Bao“ der Stadtbibliothek Tainan: drei Stilrichtungen, acht Figurenskizzen
Auch Figuren entstehen in diesem Rhythmus: Das Maskottchen „Wa Bao“ der Stadtbibliothek Tainan begann mit drei Stilrichtungen – vermenschlichtes Tier, kleiner Kobold und Monster. In der zweiten Skizzenrunde entstanden acht Froschfiguren mit eigenem Namen und Charakter; der reisefreudige „kleine Blogger“ wurde zum Vorbild für die Hintergrundgeschichte von Wa Bao. Ergänzt wurden mehrere Kostümsets sowie Ansichten von vorn, von der Seite und von hinten, damit sich die Figur für Merchandise und Veranstaltungen einsetzen lässt.
Ausgewählte Projekte
Unsere Arbeiten reichen von börsennotierten Unternehmen über Staatsbetriebe bis zu öffentlichen Stellen. Eine Auswahl:
Key Visual Diamond One für Sanfar ConstructionKey Visual für ein Bauprojekt und dessen Anwendungen
Grußkarte von Hand-Heart zum Jahr der Schlange 2025Red Dot Design Award 2026, Deutschland
Sozialamt New Taipei, Grußkarte zum Jahr des DrachenNeujahrskarte einer Behörde mit Druckveredelung
Taiwan Railways Jahrbuch 2018Berichtslayout in Verbindung mit Illustration
Kulturamt der Stadt Kaohsiung – PlakatKey Visual für eine Veranstaltung der öffentlichen Hand
Global Corporate Sustainability Forum (GCSF)Key Visual und Faltblatt zur Veranstaltung
Neujahrskarte des Legislativ-YuanDruckveredelung und Aufklappmechanik
Howard Hotel Kalender 2024Layout und Bindung eines Firmengeschenks
Design in Bewegung erleben
Der Projektfilm zeigt die Grußkarte 2025 von Hand-Heart in Bewegung. Sie können ihn parallel zu den Erläuterungen auf dieser Seite ansehen.
Welche Einrichtungen können sich an diesen Projekten orientieren?
In den folgenden Situationen finden Sie vielleicht Ihren eigenen Bedarf wieder; das jeweilige Projekt zeigt, wie konkret vorgegangen wurde.
- Wenn Ihre Bibliothek ihr bestehendes Erscheinungsbild auf Tragetaschen übertragen möchte, können Sie sich an den Papiertragetaschen der Stadtbibliothek Tainan orientieren: Die Taschen führen Bibliothekslogo, Hausfarben und die Zusatzgrafik aus Quadraten mit Farbverlauf weiter.
- Sollen in Ihrem Hotel Zimmerkarte, Essensgutscheine und Lageplan in einer gemeinsamen Kartenhülle Platz finden, zeigt das Schlüsselkarten-Set des Howard Resort Xitou, wie der Lageplan den Illustrationsstil der Zimmerkarte aufgreift.
- Muss Ihr Produktkatalog mehrere Serien klar trennen, bietet der Griffkatalog von Ranking Rubber Industry einen Ansatz: Die Griffe stehen nach Serien geordnet aufrecht nebeneinander und sind jeweils mit ihrer Nummer gekennzeichnet.
Häufige Fragen
Worin unterscheiden sich visuelles Design, Grafikdesign und Markendesign?
Grafikdesign und visuelles Design meinen im Grunde dasselbe: visuelle Kommunikation in der Fläche (Plakate, Flyer, Kataloge, Geschäftsberichte). Markendesign liegt eine Ebene darüber – es befasst sich mit Positionierung und Identitätssystem einer Marke (Logo, Farben, Schriftregeln) und bildet das übergeordnete Regelwerk für visuelles Design. In der Praxis gilt meist die Reihenfolge: zuerst das Corporate-Identity-System (CIS), danach entstehen im visuellen Design die einzelnen Anwendungen. Weiterführend: Corporate-Identity-System (CIS) im Detail.
Warum entsteht der erste Entwurf ohne Farbe?
Weil Farbe die Probleme eines Layouts verdeckt. Eine Seite mit unklarer Informationshierarchie kann mit schönen Farben durchaus ansprechend wirken, doch wer den Text tatsächlich liest, findet das Wesentliche trotzdem nicht. Erst in Schwarzweiß prüfen, ob Aufbau und Hierarchie tragen, und dann Farbe einbringen – diese Reihenfolge ist verlässlicher. Deshalb nennen wir den ersten Entwurf den „Schwarzentwurf“.
Worauf kommt es bei der Gestaltung eines Nachhaltigkeitsberichts (CSR/ESG) an?
Die Schwierigkeit bei einem Nachhaltigkeitsbericht liegt darin, dass er sehr viele Daten enthält und trotzdem lesbar bleiben muss. Drei Punkte sind entscheidend. Erstens: Zahlen in Diagramme und Infografiken übersetzen statt in seitenlangen Fließtext. Zweitens: eine klare Kapitelhierarchie und einen Seitenrhythmus aufbauen, damit die Lesenden wissen, wo sie sich befinden. Drittens: der inhaltlichen Struktur des verwendeten Rahmenwerks folgen, etwa GRI. Wir haben Berichte unter anderem für China Airlines, EVA Air, Taishin Financial Holding, Radiant Opto-Electronics, Innolux und Powertech Technology gestaltet. Vorgehen und Zeitplan im Detail siehe ESG-Berichtsdesign.
Wie wird das Honorar berechnet?
Grafikdesign wird in der Regel pro Stück oder pro Seite berechnet. Die wichtigsten Faktoren sind: welche Positionen und wie viele, der Seitenumfang, ob Fotografie oder Illustration nötig ist, die Zahl der Korrekturrunden und ob die Druckbegleitung enthalten ist. Ein einzelnes Plakat und ein Geschäftsbericht mit hundert Seiten werden völlig unterschiedlich kalkuliert. Das erste Gespräch ist kostenfrei; wir klären den Umfang, bevor wir ein Angebot machen.
Was muss ich vorbereiten?
Vier Dinge. Erstens die Texte – freigegeben ist am besten, ein Entwurf genügt aber für den Anfang. Zweitens die verwendbaren Bilder und deren Lizenzstatus. Drittens vorhandene Markenrichtlinien (Logo, Hausfarben, Schriften). Viertens Zweck und Spezifikation: Format, Menge, Druck oder digital, Ausspielkanal. Je vollständiger diese Angaben sind, desto weniger Abstimmungsschleifen sind nötig.
Ein Gestaltungsprojekt im Kopf?
Ob ein einzelnes Plakat, ein Geschäftsbericht oder die Werbemittelplanung für ein ganzes Jahr – sagen Sie uns, was Sie brauchen und bis wann, und wir schätzen ehrlich ein, was machbar ist. Das erste Gespräch ist kostenfrei, und es ist in Ordnung, wenn daraus nichts wird.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenOder rufen Sie an: +886-7-285-7000|[email protected]
Was ist ein Corporate-Identity-System (CIS)? Mind Identity (MI), Behaviour Identity (BI) und Visual Identity (VI) erklärt
Verpackungsdesign: Struktur und Gestaltung aus einer Hand
Rebranding: der vollständige Leitfaden
Plakat-Portfolio: Kulturhäuser, Behörden und Firmenveranstaltungen
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